Die schlechte SQL Performance aufgrund einer hohen CPU- und Arbeitsspeicherauslastung treibt den Nutzer oft in den Wahnsinn. Dabei sind doch gerade diese Datenbankmanagementsysteme wichtige Bausteine im Unternehmen, da sie viele notwendige Business-Anwendungen und Geschäftsprozesse ausführen und abbilden. Wir erklären Ihnen, wie Sie die Leistung von SQL-Servern optimieren und Antwortzeiten reduzieren können.

Problemstellung

Wer kennt es nicht? Sie möchten mal eben eine wichtige Datenbankabfrage durchführen, die Zeit drängt, aber das System arbeitet, und arbeitet, und nachdem Sie sich einen Kaffee geholt haben … rödelt das System noch immer. In anderen Worten: Die SQL Performance ist miserabel. Die CPU- und Arbeitsspeicherauslastung erreicht den roten Bereich, Werte über 90 Prozent sind keine Seltenheit. Andere Programme funktionieren deshalb auch nicht reibungslos. Sie sind genervt und würden am liebsten in die Tischplatte beißen.

Tatsächlich muss das nicht so sein. Abhilfe verschafft in der Regel eine Suchoptimierung, welche in Einzelfällen Auslastungseinsparungen von bis zu 90 Prozent erreicht. Wir möchten Ihnen in diesem Blog-Beitrag die technischen Hintergründe erläutern und die Möglichkeiten aufzeigen, wie die Performance verbessert werden kann.

Wie funktioniert eigentlich die Suche in Datenbanktabellen?

Datenbanken verwenden Primärindizes. Ein solcher Datenbankindex ist eine eindeutige Indexstruktur, kurz Id, die von der eigentlichen Datenbankstruktur getrennt ist und dem Zweck dient, die Suche und das Sortieren nach bestimmten Feldern zu beschleunigen. Oft sind zum Beispiel Artikelnummern als eindeutige Id definiert. Sucht man nun eine Artikelnummer in der entsprechenden Spalte, geht das schnell und einfach von der Hand. Die SQL Performance ist im grünen Bereich. Der Index ist in diesem Sinne wie ein Inhaltsverzeichnis oder Register in einem Buch zu verstehen; sucht man in diesen nach einem Begriff, erhält man die Seitenzahl, welche man dann direkt aufschlagen kann.

Was macht die SQL-Server langsam?

Zu Lasten der SQL Performance gehen Suchanfragen außerhalb des Datenbankindexes. Bleiben wir auch hier bei der Analogie zum Buch, können wir davon sprechen, dass Inhaltsverzeichnis und Register fehlen. Sucht man ohne diese Hilfestellungen nach einem bestimmten Wort oder Thema, muss im Zweifelsfall das gesamte Buch durchgeblättert werden, um die entsprechenden Textstellen zu finden. In einer Datenbank verhält es sich ähnlich. Ist die durch eine Suchanfrage betroffene Spalte nicht indexiert, ist die Suche langwierig und muss performancehungrig alle Datensätze durcharbeiten.

Wie kann man die SQL Performance verbessern?

Was ist also zu tun, um die Ressourcen der Hardware und die Nerven der Nutzer nachhaltig zu schonen? Die Antwort auf diese Frage lautet: Suchoptimierung. Diese erstellt gewissermaßen ein Inhaltsverzeichnis, einen sogenannten Sekundärindex, indem sie andere Spalten über die bereits definierte eindeutige Id hinaus indexiert. Hierzu muss jedoch das Suchverhalten der Nutzer mithilfe von Softwaretools genauer analysiert werden, um die vielfrequentierten Bereiche der Datenbank zu identifizieren, problematische Prozesse zu isolieren, Leistungstrends zu verfolgen und auf Basis der gewonnenen Daten proaktiv einzugreifen.

Es handelt sich also um einen komplexen und dynamischen Prozess und nicht um eine Problematik, die man nebenbei einstellt und dann vergessen kann. Eine entsprechende Überprüfung muss deshalb gründlich erfolgen und regelmäßig wiederholt werden, da zum Beispiel Updates das Suchverhalten beeinflussen können und Leistungsänderungen eintreten, wenn die Datenbank wächst. Weitere Einflüsse sind steigende Benutzerzahlen, andere Zugriffs- und Verbindungsmethoden, veränderte Daten, komplexere Abfragen oder eine ansteigende Netzwerkbelastung. Kurzum: Bei der SQL Performance Optimierung spielen viele Faktoren eine Rolle, die man im Auge behalten muss.

Unser Angebot

Wir bieten Ihnen die Überprüfung des Suchverhaltens mit anschließender SQL Performance Optimierung für einen Monat mit zwei bis drei Terminen pro Woche zum Festpreis von 760 €. Bei Gefallen besteht die Möglichkeit, einen quartalsweise abgerechneten Managed Service-Vertrag einzurichten.

Bei Rückfragen zum Thema stehen Ihnen unsere ausgewiesenen Experten jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie uns einfach über das Kontaktformular auf dieser Seite, per E-Mail oder Telefon an!

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