Immer komplexere IT-Infrastrukturen stellen den Klein- und Mittelstand vor nicht zu unterschätzende Herausforderungen. Sie bedürfen einer zeitaufwändigen Administration und binden Ressourcen. Einen Lösungsansatz für diesen Stolperstein der digitalen Transformation stellen Managed Services dar.

Was bringt die Digitalisierung für mein Unternehmen heute und in Zukunft? Mit dieser Frage sehen sich viele Entscheider konfrontiert. Digitalisierung erleichtert den Mitarbeitern den Arbeitsalltag, ermöglicht ortsunabhängiges Arbeiten, sie revolutioniert die Produktion und trägt zum wirtschaftlichen Wachstum bei. Die Vorteile herauszukristallisieren fällt also gar nicht schwer. Gleichzeitig erhebt sie jedoch die einst übersichtliche Unternehmens-IT zu komplexen und schwer überschaubaren Gebilden. Der Administrationsaufwand steigt ungemein und bindet Ressourcen, darf aber auch nicht vernachlässigt werden. Was sonst passieren kann, zeigen die vielen Beispiele in der Presse. Verschlüsselungstrojaner, Erpressungsversuche, stillstehende Bänder – Szenarien, die Unternehmern schlaflose Nächte bereiten. Darüber hinaus können auch defekte Hard- oder Softwarekomponenten den Betrieb lahmlegen. Alles Grund genug für viele, angesichts der Risiken am Nutzen der Digitalisierung zu zweifeln.

Um den Bedenken entgegenzuwirken, entwickelten führende IT-Dienstleister bereits vor einigen Jahren eine ganz neue Angebotsstruktur, welche die Unternehmen entlastet und mit dem fortschreitenden Wachstum der Informationstechnik Schritt hält. Dieses Konzept hat sich inzwischen bewährt und auch im Klein- und Mittelstand fest etabliert. Im Mittelpunkt stehen nicht mehr die klassischen, für gewöhnlich in erster Linie reaktiven IT-Dienstleistungen, sondern präventiv ausgelegte Managed Services. Hinter dieser Bezeichnung verbergen sich klar definierte, wiederkehrende IT-Leistungen, welche automatisiert vom Dienstleister erbracht werden. Der Kunde muss entsprechend keinen Gedanken mehr daran verschwenden und kann sich seinen Kernaufgaben widmen.

Üblicherweise stellt das Monitoring von Servern und Arbeitsplätzen das Herzstück des Managed Service-Portfolios dar. Es bildet gewissermaßen die Grundlage für alle weiteren Dienste. Zum Einsatz kommt hier in der Regel eine spezielle Monitoring-Software, die mithilfe von flexibel konfigurierbaren Sensoren für Hardware, Software, Netzwerke und Kommunikation rund um die Uhr alle Prozesse überwacht, Störungen erkennt und über Alarme informiert. Ganz oben auf der Liste nachgefragter Managed Services stehen in Deutschland aber vor allem solche, die Sicherheitsthematiken aufgreifen. Daher umfasst ein gut aufgestelltes Angebot an Managed Services unter anderem das Update-Management für Betriebssysteme und die wichtigsten Softwarekomponenten, Anti-Virus-Leistungen und Firewall-Tätigkeiten. Managed Services beschränken sich jedoch nicht auf sicherheitsrelevante Themen. Die Einsatzszenarien erstrecken sich über die gesamte Bandbreite der IT.